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Wäschetrockner Test 2015/2016 – Die Testsieger im Vergleich

Die Wäschetrockner sind in 3 verschiedene Kategorien unterteilt:

Wärmepumpentrockner Test

01. Bosch WTW86564 Wäschetrockner 2015

Bosch Wäschetrockner Test
Der Testsieger Wärmepumpentrockner! Der Bosch WTW86564 ist ein Wärmepumpentrockner, welcher die Energieeffizienz A ++ (Stromverbrauch 212 kwh im Jahr, 1.65 kwh pro Trocknung) hat und für 7 kg Wäsche ausgelegt ist. Das weiße, unterbaufähige Gerät ist mit ActiveAir Technology und einem SelfCleaning Condenser ausgestattet. Die übliche Bosch Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Langfristig lohnt sich der etwas höhere Anschaffungspreis gegenüber anderen Wäschetrockner Bauarten. Definitiv eine Kaufempfehlung für Haushalte die diesen Trockner oft benutzen. Mehr dazu im Test.
Zum Test ► Bosch WTW86564
► Weitere Infos auf Amazon.de

02. Siemens iQ800 WT47Y701 Wäschetrockner 2015

Blomberg Wäschetrockner Test
Der Siemens iQ800 WT47Y701 Wärmepumpentrockner, mit der Energieeffizienz A++ (Stromverbrauch 232 kwh im Jahr, 1.84 pro kwh Trocknung) für 8 kg Wäsche, ist mit einem selbstreinigenden Kondensator, einem softDry Trommelsystem und der Programmoption EcoPlus ausgestattet. Der Energieverbrauch ist 232 kwh pro Jahr, die Geräuschemissionen 64 dB(A). Dazu hat der Wärmepumpentrockner einige Spezialprogramme. Platz 2 nur weil er nicht an den Preis des Bosch rankommt. Wer einen günstigeren Wäschetrockner sucht, sollte sich die Kondens- und Abluft-Trockner anschauen.
Zum Test ► Siemens iQ800 WT47Y701

Kondenstrockner Test

01. Beko DC 7130 Wäschetrockner 2015

BEKO DC 7130 Testsieger
Testsieger im Kondenstrockner Test! Der Beko DC 7130 ist ein Kondenstrockner der Energieeffizienz B (Stromverbrauch 504 kwh im Jahr, 3.92 pro kwh Trocknung) für 7 kg Wäsche und mit einer elektronischen Feuchtemessung ausgestattet ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar. Ein guter und günstiger Wäschetrockner. Wer öfter einen Trockner benutzt, sollte einen Wärmepumpentrockner mit weniger Stromverbrauch in Erwägung ziehen.
Zum Test ► Beko DC 7130

02. Beko DCU 7330 Wäschetrockner
Beko Kondenstrockner Test
Der Beko DCU 7330 ist ein Kondenstrockner mit der Energieeffizienz B (Stromverbrauch 504 kwh im Jahr, 3.92 pro kwh Trocknung) und einem Fassungsvermögen von 7 kg Wäsche. Der weiße, frei stehende und unterbaufähige Frontlader erhielt das Testmagazin-Urteil „gut“ (89,3 %) im Test 02/2011, er zeichnet sich durch sehr gute Programmfunktionen bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
Zum Test ► Beko DCU 7330

03. AEG Lavatherm T65280AC Wäschetrockner
AEG LAVATHERM
Der Lavatherm T65280AC Kondenstrockner von AEG ist mit der Energieeffizienz B (Stromverbrauch 560 kwh im Jahr, 3.85 pro kwh Trocknung) ausgewiesen, fasst 8 kg Wäsche und kann mit ProTex sowie einem SilentSystem punkten. Er ist relativ günstig, verbraucht aber 560 Kilowattstunden pro Jahr und verursacht Geräuschemissionen von 64 dB(A), die präzise 3-fach Feuchtesteuerung bewirkt – im Rahmen der Effizienzklasse – energiesparendes Trocknen abhängig von der Beladungsmenge. Eine LCD-Anzeige für die Restlaufzeit und die Startzeitvorwahl sowie spezielle, maßgeschneiderte Programme für alle Gewebearten ergänzen die Features dieses Trockners.
Zum Test ► AEG Lavatherm T65280AC

Abluftrockner Test

01. AEG Lavatherm 65170 AV Wäschetrockner
AEG LAVATHERM wäschetrockner
Testsieger im Ablufttrockner Test! Der AEG Lavatherm 65170 AV ist ein Trockner mit Ablufttechnik, der daher auch nur die Energieeffizienz C (Stromverbrauch 512 kwh im Jahr, 3.92 pro kwh Trocknung) mitbringt und 7 kg Wäsche fasst. Er verfügt über elektronisch gesteuerte Programme und einen verlängerten Knitterschutz, ist zwar sehr günstig, zieht allerdings 512 Kilowattstunden pro Jahr. Dafür arbeitet er mit Luftschallemissionen von 60 dB(A) recht leise und bringt neben Zeitprogrammen auch ein Sensetive-Programm und eine Reversierautomatik für die Trommel mit.
Zum Test ► AEG Lavatherm 65170 AV

02. Siemens WT34A200 Wäschetrockner
Siemens WT34A200 Test
Der Siemens WT34A200 Wäschtrockner für 7 kg Wäsche ist ein weißer Ablufttrockner der Energieeffizienzklasse C (Stromverbrauch 482 kwh im Jahr, 3.9 pro kwh Trocknung), der mit Restlaufanzeige und einer elektronischen Feuchtesteuerung ausgestattet ist. Das hochwertige Gerät wird im für Ablufttrockner mittleren Preissegment auf Amazon angeboten, das aufgrund der ausgezeichneten Ausstattungsdetails mehr als gerechtfertigt erscheint. Wir konnten uns von den Vorzügen des Siemens WT34A200 im Test überzeugen.
Zum Test ► Siemens WT34A200

03. Beko DV 7110 Wäschetrockner
Beko DV 7110 Testsieger
Der Beko DV 7110 Wäschetrockner, bauartlich ein Frontlader, arbeitet nach dem Abluftprinzip, er bringt die Energieeffizienz C (Stromverbrauch 514 kwh im Jahr, 3.95 pro kwh Trocknung) mit und ist mit einer vollelektronischen Zeitsteuerung ausgestattet. Das Gerät zeichnet sich durch Komfort und einen sehr günstigen Preis aus.
Zum Test ► Beko DV 7110

Für wen eignet sich ein Wäschetrockner?

Wäschetrockner eignet sich in jedem Fall dann, wenn du keine Möglichkeit hast, deine Wäsche auf dem Balkon, im Garten oder in einem Hauswirtschaftsraum auf Wäscheständern zu trocknen. Wenn Platz für einen Wäschetrockner vorhanden ist, solltest du ihn auch anderen Trocknermethoden vorziehen, denn wenn du Wäsche in deinen eigenen vier Wänden auf Wäscheständern oder Heizkörpern trocknest, kann das Schimmelbildung begünstigen.

Andere Gründe, einen Wäschetrockner zu bevorzugen, sind:

wenig Platz und viel Wäsche
große Textilien
große Haushalte
viel Berufskleidung
wenig Zeit

Wäschetrockner eignen sich also grundsätzlich für jeden Haushalt.

Die Vorteile des Wäschetrockners

Ein Wäschetrockner bietet zahlreiche Vorteile. Er ist im Gegensatz zur handelsüblichen Wäscheleine bzw. dem Wäscheständer platzsparend und die Wäsche ist viel schneller wieder verfügbar. Aber auch dann, wenn du Berufskleidung selbst waschen musst und darauf angewiesen bist, dass sie schnell wieder trocken ist, profitierst du von den Vorteilen des Wäschetrockners. Da das Auf- und Abhängen wegfällt, spart man allein hier schon viel Zeit und Nerven, vor allem wenn man ein hohe Wäscheaufkommen hat. Noch mehr Zeit sparst du dir auch dadurch, dass bei vielen Anziehsachen das Bügeln wegfällt. So sind beispielsweise Businesshemden nahezu knitterfrei, wenn du sie gleich nach dem Trocknen im Wäschetrockner auf einen Bügel hängst. Aber auch bei Pullovern, Shirts und Jeanshosen kannst du dir das Bügeln sparen.

Wäsche die im Wäschetrockner getrocknet wurde, ist deutlich weicher als Wäsche, die auf dem Wäscheständer getrocknet wird. Und zwar ganz unabhängig von einer Weichspüler Zugabe. Du sparst also sogar noch das Geld für Weichspüler. Der größte Vorteil ist jedoch sicher der, dass du keine Schimmel- oder andere Schäden an der Bausubstanz durchs Wäschetrocknen verursachst.

Nachteile eines Wäschetrockners

Zu den Nachteilen von Wäschetrocknern gehört mit Sicherheit der Energieverbrauch. Das EU-Energielabel zeigt, ob ein Wäschetrockner einen niedrigen oder einen hohen Energieverbrauch hat. Seit 2013 gibt es die Energieeffizienzklassen A *** bis D. Dazwischen liegen weitere Abstufungen, nämlich

A+++
A++
A+
A
B
C
D

Vor 2013 gab es die Energieeffizienzklassen A bis G. Heute dürften lediglich alte Gebrauchtgeräte eine solche Kennzeichnung aufweisen.

Ein Wäschetrockner mit der Effizienzklasse A* verbraucht ca. 1,5 kWh, während ein Alt Gerät mit etwa 4,1 kWh zu Buche schlägt. Grundsätzlich sind Geräte mit Effizienzklasse D eigentlich nicht im Handel zu finden. Geräte mit der Effizienzklasse C, wie z.B. der Wäschetrockner Siemens WT 34 A 200 oder der Miele T 8703, gehören zu den „schlechtesten“ Trocknern, was den Energieverbrauch betrifft. Hier liegt der Stromverbrauch zwischen 3,17 kWh und 4,80 kWh. Geräte der Effizienzklasse A***, wie z.B. der AEG Lavathera T97685IH oder der Miele T 8881 S EcoComfort, verbrauchen hingen deutlich weniger Strom. Der Verbrauch liegt hier zwischen 0,74 kWh und 1,51 kWh.

Du findest die Effizienzklasse B bei den meisten handelsüblichen Wäschetrocknern, seit November 2015 gilt sie auch als Mindeststandard. Willst du einen Wäschetrockner aus den Effizienzklassen A*** bis A kaufen, findest du diese lediglich bei Geräten, die über eine Wärmepumpen-Technologie verfügen.

Ein weiterer Nachteil ist die Geräuschentwicklung. Der Trocknungsvorgang lauter als das Waschen. Lediglich das Schleudern beim Waschvorgang übertrifft die Geräuschentwicklung beim Trocknen. Ursache ist das Zirkulieren des Luftstroms. Je nach Gerät und Ausstattung kann die Lautstärke variieren. So werden Wäschetrockner von guter Qualität so stabil gebaut, dass sie weniger Vibrationen erzeugen. Zusätzlich werden Seitenwände und Oberflächen gedämmt, indem Vlieseinlagen verwendet werden. Richtig gute Geräte haben zudem die Lüftungsräder besonders abgedeckt.

Die Lautstärke wird ebenfalls auf dem EU-Label vermerkt. Hier erfolgt die Angabe als Schallleistung in Dezibel dB(A). Dabei gilt, dass 50 Dezibel der Lautstärke eines normalen Gespräches entsprechen.

Zum Vergleich:

Autohupen erreichen etwa 90 dB, Staubsauger in 1 Meter Entfernung etwa 70 dB und Blätterrascheln 10 dB. Gute Wäschetrockner erreichen meist 60 bis 65 dB.

nicht jede Kleidung für den Trockner geeignet ist. Falsche Kleidung im Trockner kann sogar zu einem Brand führen. Daher hier eine Liste der Kleidung, die du nicht in den Trockner stecken solltest:

  • Blusen mit eingenähten Schulterpolstern (Brandgefahr)
  • BHs mit Schaumstoffanteil (Brandgefahr)
  • Kleidung, die mit Lösungsmitteln wie Terpentin, Waschbenzin oder Fleckenwasser in Berührung kam (Explosionsgefahr!)
  • Shirts mit Kunststoffaufdruck (kann schmelzen)

Jeans und andere Kleidungsstücke mit Metallknöpfen sollten so in den Trockner gegeben werden, dass die Innenseite nach außen gekehrt ist und Reißverschlüsse geschlossen sind. Die Empfehlung auf dem Etikett der Kleidung sagt dir, ob das Kleidungsstück für den Trockner geeignet ist. Bestimmte Programme erlauben es, dass Textilien in den Trockner dürfen, die dort eigentlich nicht rein sollen. Dazu später mehr.

Unterschiedliche Trockner Arten

Es gibt drei Arten von Trocknern.

– Ablufttrockner
– Kondensationstrockner
– Wärmepumpentrockner

Diese haben wiederum zahlreiche unterschiedliche Eigenschaften wie Größe, Energieverbrauch, Fassungsvermögen, Einsatzgebiete nach Platz oder Funktion. Es gibt Mini-Trockner, Einbautrockner, Auftischgeräte, Standgeräte, die unterbaubar oder nicht unterbaubar sind oder auch Wäschetrockner, die an die Wand montiert werden können.

Der Kondenstrockner

Kondensationstrockner funktionieren auf Basis umgewälzter Luft. Dabei entfeuchtet ein Kondensator die warme Luft mittels Abkühlung. Nun wird die abgekühlte Luft erneut erwärmt und entzieht der Wäsche wieder Feuchtigkeit. Hierbei entsteht Kondenswasser, das in einem Behälter aufgefangen wird.

Kondensationstrockner können nahezu überall hingestellt werden und eignen sich optimal für Kellerräume, da hier die Geräuschentwicklung egal ist. Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer und verbrauchen auch etwas mehr Strom als Ablufttrockner, aber sie benötigen keinen Albluftschlauch und erlauben damit mehr Flexibilität.

Der Energieverbrauch von Kondensationstrocknern variiert natürlich je nach Effizienzklasse. Beträgt der Stromverbrauch bei Geräten mit Effizienzklasse A* pro Trockengang etwa 1,5 kWh, kann er bei Effizienzklasse C schon bei 3,6 kWh liegen. Altgeräte können sogar 4,1 kWh pro Trockengang verbrauchen.

Im Vergleich zu anderen Trocknertypen hat der Kondensationstrockner einen generell höheren Energieverbrauch. Allerdings gilt für Kondensationstrockner seit dem 1. November 2015 die Energieeffizienzklasse B als Mindeststandard. Eine schlechtere Leistung als Geräte der Energieeffizienzklasse B dürfen solche Trockner daher nicht mehr haben. Dennoch: Geräte der Effizienzklasse B verbrauchen rund 70% mehr Strom als Geräte der Klasse A. Daher lohnt es sich, gleich zu einem Gerät der Energieeffizienzklassen A*** bis A zu greifen. Langfristig ist die Ersparnis nicht zu verachten.

Bislang sind Kondensationstrockner überwiegend in Effizienzklasse B eingestuft. Bei der Berechnung wird auch die Geräuschentwicklung berücksichtigt. Auf dem Energielabel findest du eine entsprechende Angabe. Je geringer die Dezibelangabe ist, desto leiser arbeitet das Gerät. Ein angenehm leises Gerät liegt zwischen 60 und 65 dB.

Kondensationstrockner gibt es mit einem Fassungsvermögen zwichen 5-10 kg. Sie sind als Top- und Frontlader verfügbar.

Der Ablufttrockner

Die Trommel dreht sich, die Luft wird erwärmt und durch einen Abluftschlauch ins Freie abgeführt. Alternativ ist auch eine Leitung für die Ableitung der Luft fest installiert. Da Ablufttrockner über eine sehr einfache Technik verfügen, sind sie nicht sonderlich störanfällig. Auch der niedrige Stromverbrauch macht sie im Vergleich zu anderen Trocknern äußerst sparsam. Ausnahme ist hier nur der Kondensationstrockner mit Wärmepumpen-Technologie. Dennoch: Ein Ablufttrockner verbraucht gut 4 kWh, also schon einiges. Dafür sind Ablufttrockner in der Anschaffung günstiger.

Ein weiterer Vorteil der Ablufttrockner ist die Schnelligkeit des Trockengangs. Wenn du dir einen beliebigen Wäschetrockner Test ansiehst, stellst du fest, dass Ablufttrockner deine Wäsche in kürzerer Zeit trocknen. Die große Auswahl ist ein weiterer Pluspunkt. Außerdem sind Ersatzteile häufig sehr günstig und schnell zu erhalten.

Nachteile hat der Ablufttrockner allerdings auch. Dazu zählt vor allem das Vorhandensein eines Abluftschlauches. Du bist also in der Platzwahl nicht so flexibel wie mit einem Kondensationstrockner, da du ihn nur in solchen Räumen abstellen kannst, in denen du auch das Kondenswasser über den Schlauch ablaufen lassen kannst.

Der Ablufttrockner ist im Vergleich zu Kondensationstrocknern zwar günstiger im Verbrauch, nicht jedoch im Vergleich zu Wärmepumpentrocknern.

Im Bereich Lautstärke schneidet der Ablufttrockner sehr gut ab. Er ist deutlich leiser als beispielsweise ein Wärmepumpentrockner.

Wichtiges zu Ablufttrocknern

Grundsätzlich solltest du ein paar Sicherheitsvorkehrungen treffen, wenn du einen Ablufttrockner kaufen willst. Zum einen darf er nicht in der Nähe von Feuerquellen, wie einem Kamin, aufgestellt werden und zum anderen darf er auch nicht in direkter Nähe zu Heizungsanlagen betrieben werden.

Das Fassungsvermögen eines herkömmlichen Ablufttrockners beträgt zwischen 5 und 10 Kilogramm. Er eignet sich für alle Haushalte, in denen eine Vorrichtung für den Albluftschlauch vorhanden ist.

Der Wärmepumpentrockner

Günstiger als andere Trockner-Arten sind Kondensationstrockner mit Wärmepumpen-Technologie. Hier ist zwar die Anschaffung teurer, dafür arbeiten sie sehr viel sparsamer, denn sie verbrauchen nur rund 1,5 bis 2,5 kWh pro Trocknungsvorgang. Kondensationstrockner mit Wärmepumpen-Technologie erreichen daher problemlos mindestens die Effizienzklasse A. Schau dazu am besten einmal nach einem aktuellen Wäschetrockner Test.

Die sogenannten Wärmepumpentrockner sind die modernsten Trockner auf dem Markt. Sie sind sehr effizient und leistungsfähig. Natürlich verfügen sie auch über sämtliche Funktionen, die du von einem guten Trockner erwarten kannst.

Feuchte Luft und Wärme werden dank der Wärmepumpen-Technologie nicht an den Raum abgegeben, sondern in die Trommel zurückgeführt. Das bedeutet, dass die Luft aufgewärmt wird und die Wäsche durchströmt. Dabei nimmt die Luft die Feuchtigkeit der Wäsche auf und trocknet sie auf diese Weise. Die Feuchtigkeit selbst bleibt jedoch im Gerät. Das Kondenswasser wird in einem Behälter gesammelt, den du hin und wieder leeren musst.

Die Vorteile eines Wäschetrockners mit Wärmepumpen-Technologie liegen ganz klar in der energieeffizienten Trocknung und der großen Auswahl. Wärmepumpentrockner verbrauchen rund 45% weniger Energie als andere Wäschetrockner. Zudem arbeiten sie sehr umweltschonend. Bei steigenden Energiepreisen ist die Anschaffung eines Wärmepumpentrockners sehr zu empfehlen. Besonders dann, wenn du viel Wäsche zu trocknen hast, lohnt sich der Kauf.

Ein Nachteil der Wärmepumpentrockner liegt jedoch darin, dass sie wartungsintensiver sind als beispielsweise ein Ablufttrockner. Die Ersatzteile kosten mehr Geld und sind auch nicht immer so leicht verfügbar. Der Preis für die Anschaffung ist höher, bei viel Wäscheaufkommen amortisiert er sich vergleichsweise schnell.

Kommen wir nun zur Klärung grundsätzlicher Fragen im Bereich der Wäschetrockner.

Das richtige Wäschetrockner Fassungsvermögen

Wenn deine Waschmaschine 6 Kilogramm Wäsche aufnimmt, sollte der Wäschetrockner entsprechend mehr, nämlich 8-9 Kilogramm Wäsche aufnehmen. Beim Prinzip Waschmaschine rechnet der Hersteller mit trockener Wäsche. Beim Wäschetrockner hingegen ist es funktionsbedingt nasse Wäsche, die in die Trommel hinein soll.

Folgende Werte kommen je nach Haushalt erfahrungsgemäß zusammen:

Single Haushalt: 5kg
Paare: min. 5-6kg
Familien: ab 7kg
Großfamilien: ab 9kg

Energieverbrauch von Wäschetrocknern

Heutzutage werden jedoch überwiegend energieeffiziente Wäschetrockner angeboten. Meist liegen die Werte zwischen A++ und A+++. Bei Kondensationstrocknern ist die Energieeffizienzklasse B verbindlicher Mindeststandard.

Grundsätzlich kannst du damit rechnen, dass gute Abluft- und Kondenstrockner rund 3 kWh pro Trockengang verbrauchen. Wärmepumpentrockner haben da mit ca. 1,6 kWh einen deutlich geringeren Stromverbrauch.

es nahezu keine Rolle spielt, welchen Wäschetrockner du kaufst, wenn du nur ein geringes Wäscheaufkommen hast. Willst oder musst du den Wäschetrockner jedoch häufig benutzen, solltest du in ein sehr energieeffizientes Gerät investieren, also einen Wärmepumpentrockner bevorzugen.

Tipps zum Energieverbrauch

Du kannst den Energieverbrauch weiter senken, indem du die Wäsche immer gut schleudern lässt. Je weniger Restfeuchte in der Wäsche verbleibt, desto weniger Zeit benötigt der Wäschetrockner bei der Trocknung. Allerdings musst du die Pflegehinweise in deiner Kleidung beachten, denn nicht jede Wäsche kann stark geschleudert werden.

Zu den Sachen, die geschleudert werden dürfen, gehört die sogenannte Kochwäsche. 60 Grad Wäsche kannst du voll schleudern. 30 oder 40 Grad Wäsche schleuderst du am besten bei mittlerer Stufe.

Es gibt übrigens Wäschetrockner mit einem Feuchtigkeitssensor. Diese schalten automatisch ab, wenn die Wäsche trocken ist und sparen so noch einmal zusätzlich Energie.

Quelle: http://www.wie-muss.de/2010/09/wie-muss-man-wasche-waschen/

Wichtig: Schalte den Wäschetrockner nur an, wenn er ausgelastet ist. Füllst du zu wenig Wäsche ein, verschwendest du Energie, weil du dafür mehr Trocknungsgänge benötigst. Es gibt allerdings Programme, da ist eine geringere Füllmenge ausdrücklich erforderlich.

Empfehlung: Trocknerbälle bzw. Trocknerkugeln

Trocknerbälle lockern die Daunen und ganz allgemein deine Wäsche auf. Zudem speichern sie die Wärme und geben sie an die Wäsche ab. Außerdem wird die Wäsche so einzeln aufgewirbelt, so dass eine bessere Luftzirkulation entsteht. Das beschleunigt den Trockenvorgang. Zu guter Letzt ist die Wäsche anschließend weniger verknittert.

Wäschetrockner Programme und Zusatzfunktionen

Natürlich hängt es in erster Linie davon ab, welche Wäsche du hast, ob und welche Zusatzprogramme du benötigst. Es gibt heutzutage zahlreiche Zusatzprogramme. Dennoch zeigt der ein oder andere Wäschetrockner Test, dass einige Programme durchaus Sinn machen.

Zunächst wären da die Basis-Trocken-Programme. Hierzu gehören

  • Mangeltrocken
  • Bügeltrocken
  • Schranktrocken
  • Extratrocken

Der Unterschied zwischen den einzelnen Varianten besteht in der Restfeuchte, die in der Wäsche verbleibt. Während bei Mangeltrocken und Bügeltrocken am meisten Restfeuchte in der Wäsche enthalten ist, ist deine Wäsche beim Programm Schranktrocken tatsächlich das: So trocken, das du sie sofort in den Schrank legen kannst. Und noch trockener wird sie, wenn du das Programm Extratrocken verwendest. Bedenke aber: Je geringer die Restfeuchte sein soll, desto länger dauert der Trockenvorgang und desto mehr Energie wird verbraucht. Anhaltspunkte für den Energieverbrauch deines Wunschgerätes findest du meist in einem aktuellen Wäschetrockner Test.

Neben den Basisprogrammen bieten immer mehr Hersteller Zusatzprogramme an. Dazu gehören spezielle Programme zur Trocknung von

  • Wollpullovern
  • Jeans
  • Handtüchern
  • Blusen
  • Synthetik-Kleidung
  • Finish-Wolle
  • Daunen
  • Babywäsche

und Programme wie

  • Kurzprogramme
  • Mix-Programme
  • Leichtbügeln
  • Glätten
  • Auffrischen
  • Hygiene-Programme
  • Imprägnieren

Auch diese Programme sind beim ein oder anderen Wäschetrockner Test berücksichtigt worden.Die meisten Programme sind durchaus sinnvoll. Dennoch musst du selbst entscheiden, ob du bestimmte Zusatzprogramme benötigst.

Pflegeleicht und Feinwäsche: Bei diesem Programm solltest du den Wäschetrockner mit maximal 3,5 Kilogramm beladen. So wird die Knitterbildung weitestgehend vermieden. Zusätzlich ist hier die Heizleistung reduziert, um die Wäsche zu schonen.

Leichtbügeln: Das ist ein Programm für Mischgewebe. Wenn du Herrenoberhemden oder Damenblusen trocknen möchtest, wird diese Kleidung besonders schonend getrocknet. Dafür wird die Heizleistung reduziert und die Wäsche wird in stetiger Bewegung gehalten.

Glätten: Auch dieses Programm verhindert die Knitterbildung. Pflegeleichte Kleidung wird angetrocknet und aufgelockert. Du musst deine Kleidung gleich nach Ende des Vorgangs entnehmen, da noch eine gewisse Restfeuchte in ihr verbleibt. Andernfalls besteht die Gefahr von Stockflecken und Geruchsbildung. Hänge die Sachen sofort auf Bügel, dann trocknen sie schnell und müssen meist nicht mehr gebügelt werden.

Mix-Programm: Hier kannst du gemischte Wäsche aus Baumwolle und Synthetikfasern gemeinsam trocknen. Befühle die Trommel dafür mit maximal 3 Kilogramm.

Kaltluft: Dieses Programm dient zum Lüften, Endknittern und Entflossen bereits trockener Wäsche.

Finish Wolle: Mit diesem Programm kannst du Wolltextilien auflockernder nachtrocknen. Die Wollfasern richten sich durch warme Luftströme auf und die Trageeigenschaften verbessern sich. Außerdem werden deine Wollsachen schön flauschig.

Synthetik Programm: Dieses Programm eignet sich für besonders empfindliche Textilien wie Dessous, Kunstseide, synthetische Kleidung, Mischgewebe oder Blusen.

Dampf-Trocknen: Damit kannst du trockene Kleidung glätten und auffrischen. Auch für Daunen- oder Federtextilien ist dieses Programm gut geeignet.

Hygiene-Programm: Durch ein spezielles Temperaturzeitprofil werden Milben und Keime abgetötet.

Welche Wäsche darf in den Trockner?

Grundsätzlich solltest du in erster Linie die Pflegehinweise af deinen Textilien beachten. Dort findest du alle Angaben, die du benötigst, um lange Freude an ihnen zu haben.

Die wichtigsten Symbole sollen kurz erklärt werden:

Rechteck mit Kreis und einem Punkt: Kleidung mit diesem Zeichen sollte im Schonprogramm trocknen, verträgt also nur eine deutlich reduzierte Temperatur.
Rechtecke mit Kreis und zwei Punkten: Diese Kleidung kann bei normaler Temperatur getrocknet werden.
Rechteck mit Kreis und Kreuz: Diese Kleidung darf nicht in den Trockner.

Beachte, dass bestimmte Spezialprogramme es möglich machen, dass Kleidung, die eigentlich nicht in den Trockner darf, dennoch problemlos getrocknet werden kann.

 


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